(72) Christian Dammert

Fotografie, Malerei
Mit seiner großformatigen Arbeit "Keine Form, nur Präsenz" möchte Christian Dammert die expressive Kraft der Fotografie als ein Medium zwischen Wahrnehmung und Imagination visualisieren. Die Serie untersucht die ästhetische Präsenz von Licht, Farbe, und Atmosphäre , indem sie das Sichtbare in einen offenen Raum überführt.
Die Arbeiten sind zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit angesiedelt und folgen einem stimmigen konzeptionellen Grundgedanken, der die Betrachter:in einlädt, eigene Wahrnehmungsmuter zu hinterfragen und neu zu erleben.

Atelieradresse:
NUMA.WORKS STUDIOGEMEINSCHAFT
U6, 27-28,
68161 Mannheim
Im Hinterhof
ÖPNV
Linien 2+5,5a: Nationaltheater,
Linie 7: Gewerkschaftshaus
https://instagram.com/numa.works

(73) Fritz Stier

Video
Fritz Stier arbeitet seit Jahrzehnten mit dem Medium Video. Die Bilder, die er wählt, sind manchmal schwer zu ertragen, denn sie konfrontieren den Betrachter mit Situationen, in denen es um Existentielles geht: Situationen, denen wir im Alltag möglichst ausweichen, obwohl wir wissen, dass sie uns früher oder später doch einholen werden.
Dabei sind seine Arbeiten von einer Ruhe und Gelassenheit, die die Kunstbetrachtung fast zur Meditation werden und den Betrachter Kraft schöpfen lässt. Sie zeichnen sich durch Präzision und Einfachheit aus und konzentrieren sich auf allgemeine menschliche Erfahrungen. Bilder, die Lebenszeit verhandeln.

Atelier-Adresse:
M7, 22
68161 Mannheim
ÖPNV:
Haltestellen: Kunsthalle, Tattersall

(74) Alexander Kästel
zu Gast bei Fritz Stier

Fotografie
MEIN GLÜCK WIRD SEIN, DAS ZU TUN,
WOZU MICH EINE INNERE STIMME TREIBT; SONST WILL ICH NICHTS - Friedrich Nietzsche -
Ich lebe und wirke als freier Künstler und Fotograf in meiner – weit über 20-jährigen – Wahl- und Wunschheimatstadt Mannheim. Ich arbeite mit verschiedenen Medien, Materialien und Formen. Immer wieder mit dem Raum. Fotografie, Animation, Videoagrafie, Installationen und ganze Choreografien.

im Atelier Fritz Stier
M7, 22
68161 Mannheim
ÖPNV
Mannheim Tattersall oder Haltestelle Kunsthalle
Öffnungszeiten:
nur So, 28. Juni von 11:00 bis 18:00 Uhr
https://www.instagram.com/alexander.kaestel/

(75) Gerd Lind


Malerei
Was Gerd Lind an der an der geometrischen Kunst bewegt, ist ihre geordnete Struktur, die innere Klarheit und die logischen Gesetzmäßigkeiten dieser Kunstform. Entspricht sie doch dem Prinzip, die Welt systematisch zu erfassen, um sie anschließend über die Kunst ebenso sinnlich wie rational verständlich zu machen.

Atelier-Adresse:
M7, 22, Hinterhaus
68161 Mannheim
ÖPNV:
Haltestellen: Kunsthalle, Tattersall
Öffnungszeiten:
Sa 16-19 Uhr
So 11-18 Uhr
www.instagram.com/gerdlind2018/

Marek (76)


Zeichnung, Grafik
mareks künstlerischer Ausdruck richtet sich bevorzugt auf menschliche
Darstellungen. Er verleiht diesen Kraft und Ausdruck – schöpferisch, lebenslustig, in sich ruhend.
marek sucht in jedem Blatt nach der Balance zwischen Kontur und Fläche,
Zwischenraum und Substanz, sodass sich eine stille Spannung ergibt, die
Betrachter:innen einlädt, genauer hinzusehen. Der Prozess ist für marek ein kontinuierliches Experimentieren: Mit Linienführung, Druck, Textur und dem Spiel von Zufälligem und Geplantem. So entstehen Porträts, Figurenstudien, Landschaften oder abstrakte Kompositionen, die eine Entwicklung über Jahrzehnte hinweg widerspiegeln.
Der Weg zu einer Radierung beginnt zunächst über die Entstehung einer Zeichnung. Welche dieser Zeichnungen auf der Radierplatte oder dem Stein eigenhändig gedruckt werden, entscheidet marek während des Schaffensprozesses. Die jeweiligen Zeichnungen behalten auch nach dem Druck ihre Eigenständigkeit. Der Druck hat meist eine andere Wirkung und Aussagekraft. Daher behalten beide Werke, Zeichnung und Grafik, auch bei der direkten Gegenüberstellung ihre eigene Ästhetik.




Malerei und Grafik
Edgar Landherr setzt innere und äußere Realität in eine autonome Bildsprache um. Objekte und Situationen werden in scheinbar widersprüchlichen Kombinationen zusammengeführt, um durch traumhafte Vieldeutigkeit herkömmliche Erfahrens-, Denk- und Sehgewohnheiten zu erschüttern. Seine Gemälde sind dem Fantastischen Realismus zuzuordnen, dessen stilistische Wurzeln besonders im Surrealismus und Magischen Realismus zu suchen sind und der gleichzeitig eine vertikale Achse in der gesamten abendländischen Kunst bildet.
Das Unbehagen an einer sich immer mehr entfremdeten Welt ist ein beherrschendes Thema in Edgar Landherrs Schaffen. Die Auseinandersetzung mit der rasanten Entwicklung der Technik und dem Menschen des 21. Jahrhunderts, mit der Durchleuchtung, der Transparenz, der totalen Kontrolle, der der Mensch ausgesetzt ist und auch zulässt, findet sich in seiner Kunst immer wieder.
(77) Edgar Landherr


(78) Tahini


Tahini (dey/deren) vereint in deren Kunst politische Forderungen mit eigenen Erfahrungen aus Aktivismus und dem Aufwachsen im Patriarchat.
Unter dem Motto "Art is Activism - Activism is Art" macht dey sich laut gegen Faschismus, Queerfeindlichkeit und Misogynie. Acryl, Öl, Sprühdose, Linoldruck oder digitale Risographie erschaffen so Meinungen, Perspektiven und Kampfgeist für eine bessere Welt
- Manchmal provokant, lustig oder wütend.
Während fertige Bilder in dem Zeitraum im Queeren Zentrum Mannheim ausgestellt werden, verlegt Tahini das eigene Atelier dorthin und zeigt neben abgeschlossenen Projekten auch Unfertiges, lose Ideen, Arbeitsprozesse, unterschiedliche Materialien und Medien.

Atelieradresse:
QZM MANNHEIM
D2 14
68159 Mannheim
ÖPNV
Haltestellen: Paradeplatz
https://www.instagram.com/activismartis/

(79) Wolfgang Sautermeister

Zeichnung, Installation, Performance
Wolfgang Sautermeisters Zeichnungen sind Frage- und Ausrufezeichen
oder Auseinandersetzungen oder Huldigungen.
Sie sind Fluchten, sind Ausgrabungsstätten.
Sie sind erfundene Wirklichkeit, sind Unter- und Übertreibungen, sie entstehen aus Neugier und Lust.
Herzliche Einladung in seine Bleistiftgebiete.

Atelieradresse:
G7, 36
68159 Mannheim
Eingang im Innenhof, 1. Tür rechts
Nur So 11-18 Uhr
ÖPNV
Linien 1, 3, 4, 5, 7: Marktplatz Linien 2, 6: Rathaus/rem
(80) ZeitraumExit


Zwischen Kunst & Kommerz. Zwischen Depression & Ekstase. Zwischen Hoffnung & Nihilismus. Zwischen Schwarz & Weiß. Ein Leben in Zwischenwelten. Aber ich bin nicht grau, nein, ich bin bunt.
Meine Liddle Lads bewegen sich irgendwo zwischen aufmüpfiger Rebellion und kindlich, verspielter Naivität. Ich strebe danach, Werke zu schaffen, die frei sind von Erwartung, frei von Zwang. Kunst um der Kunst willen, dem Kind in mir und dem des Betrachters freien Lauf lassen.
Egal ob verspielte Skulpturen, plakative Malereien oder digitale animierte Arbeiten, Liddle Lads gibt es in allen Farben & Formen.

ZEITRAUMEXIT
OFFSPACE
T6, 18
68161 Mannheim
ÖPNV
Linien 5: Gewerkschaftshaus; Bus 61: Wasserturm; Linien 1, 3, 4, 4A, 5, 7: Abendakademie
(81) Doris Erbacher


Papierarbeiten und Objekte
Doris Erbacher lebt in Heidelberg und arbeitet in Mannheim.
Nach dem Studium an der Staatlichen Kunstakademie Stuttgart von 1974 bis 1980 leitete sie als Künstlerin/Kuratorin den „Kunstraum Erbacher“ in Mannheim und arbeitete von 1992 bis 2009 in Berlin.
1991/92 wurde sie mit dem „Werkwechsel“-Preis der Gedok ausgezeichnet und 1996 durch das Senatsstipendium der Stadt Berlin gefördert, 2020/2021 zu „Deltabeben“ und zur „Radiale“ ausgewählt.
Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen (z.B. Museum Ritter Waldenbuch, Stadt Mannheim, Stadt Mainz, nbk Berlin, Museum im Kulturspeicher Würzburg, Städtische Galerie Karlsruhe, Rhein-Neckar-Kreis).
Ausstellungen (Auswahl):
2025 Willibald-Kramm-Preis-Stiftung , Heidelberg (E)
2025 „Abstrakt“, Mannheimer Kunstverein (Gr
2024 Xylon, Schwetzingen (E)
2023 Museum Ritter, Waldenbuch (Gr)
2023 Port25, Mannheim (E)

Atelieradresse:
Augartenstr. 82,
Hinterhof/Rolltor,
68165 Mannheim
Nur So 11-18 Uhr
ÖPNV
Linie 1: Krappmühlstraße,
Linien 6+9: Pestalozzischule
www.instagram.com/erbacherdoris/

(82) Tom Feritsch


Skulpturen
Meine Arbeitsweise der konstruktiven und abstrakten Phase hat sich in den letzten Jahren verändert. Die beiden Materialien Ton und Eisen werden zu plastischen Raumstrukturen miteinander kombiniert, deren körnig erdigen Oberflächen den Werken eine archaische Aura verleihen. Werkspuren bleiben sichtbar und sind wichtiges Gestaltungsmittel, die den Arbeitsprozess nachvollziehbar machen. Zufälligkeit und Spontanität sind an Stelle von fester Planung getreten. Während verschiedene Tonerden den gebrannten Werken Struktur und Farbigkeit geben, kommen Glasuren oder andere keramische Hilfsmittel gar nicht zum Einsatz. Der Betrachter hat dabei zahlreiche Assoziationsmöglichkeiten.

Atelieradresse:
Augartenstr. 82, Hinterhof/Rolltor, 68165 Mannheim
ÖPNV
Linie 1: Krappmühlstraße, Linien 6+9: Pestalozzischule

(83) Claudia Langner


Papierarbeit
Auf der Spur: Strukturen werden sichtbar. Im Licht und ganz ohne den Einsatz von Farbe entsteht Plastizität. Der Druck während des rein manuellen Prägevorgangs entscheidet über den visuellen Effekt. Für ihre Arbeiten erkundet die Künstlerin ihre Umgebung auf der Suche nach Erosion.
So entstehen eindrucksvolle Landschaften und Felsformationen dreidimensional auf dem Papier.

(84) Irene Mennen-Berg


Malerei
In ihrer Malerei verleiht Irene Mennen-Berg der Ölfarbe eine griffige Präsenz.
Der Farbauftrag variiert von feinen Nuancen bis hin zu pastosen Schichten.
Über drei Jahre (2024–2026) gewachsen, begegnen sich auf der Leinwand abstrakte Farblandschaften und die üppige Vegetation der heimischen Rheinauen oder ferner Gärten. Durch das Zusammenspiel von Pigmenten und Ölen entstehen vielschichtige Strukturen, die die Dichte des Waldes und persönliche Erinnerungsräume widerspiegeln.
Jeder Gestus fängt wechselnde Stimmungen ein – vom Licht am Ufer, dem Blattwerk und Boden, und den Besuchern.

Atelieradresse:
Atelier C. Langner/ I. Mennen-Berg
Augartenstraße 84
68165 Mannheim
Im Hinterhof rechts
ÖPNV:
Straßenbahn 1 Haltestelle Krappmühlstraße
Straßenbahn 6, 9 Haltestelle Pestalozzischule
https://www.instagram.com/irenemennenberg

(85) Angelika Klakow-Vögely


Keramik
Seit den 1980er Jahren widmet sich Angelika Klakow-Vögely der Arbeit mit Ton. Ihre Faszination gilt dem Spüren des Materials und dem Zusammenspiel von Erde, Wasser, Feuer und Luft.
In handgeformten oder an der Drehscheibe entstandenen Objekten aus Steinzeug oder Porzellan schafft sie bewusst einen Gegenentwurf zur industriellen Perfektion. Besonders die Ergebnisse aus dem Holzofen, Rakuofen oder gasbefeuerten Reduktionsbrand verleihen ihren Raku-Keramiken und Wandbildern mit Siebdruck auf Porzellan eine haptische und visuelle Tiefe.
Im Mittelpunkt steht die Philosophie des Wabi-Sabi: Die Entdeckung von Schönheit im Unvollkommenen. Ihre Werke laden zur Entschleungung ein und stehen für eine tiefe Wertschätzung der Natur und des uralten Handwerks des Töpferns.

Atelieradresse:
zu Gast im Atelier C. Langner/ I. Mennen-Berg
Augartenstraße 84
68165 Mannheim
Im Hinterhof rechts
ÖPNV:
Straßenbahn 1 Haltestelle Krappmühlstraße
Straßenbahn 6, 9 Haltestelle Pestalozzischule
https://instagram.com/klakowvogely

(86) Falk Kastell


Malerei, Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Schmuckdesign, Installation
Falk Kastell ist ein multidisziplinärer Künstler. Sein Werk umfasst Malerei, Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Schmuckdesign und sogar Installationen, wobei er klassische Ästhetik mit zeitgenössischen Ansätzen verbindet.
Falk Kastell zeigt in seinem Atelier das breite Spektrum seines Schaffens. Besonders hervorzuheben sind seine einzelnen Strichzeichnungen. Die emotionalen Fotografien bestechen durch ihre Natürlichkeit. Sein Atelier ist wie ein Kuriositätenkabinett, in dem es viel zu entdecken gibt: Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und vieles mehr. Kürzlich hat der Künstler eine Serie von Parfums kreiert, die von seinen Gemälden inspiriert sind.

Atelieradresse:
Seckenheimer Straße 110,
68165 Mannheim
ÖPNV
Linien 6+6a: Weberstraße
(87) Kathleen Knauer


Malerei
Die aktuelle Arbeit von Kathleen Knauer (*1981) konzentriert sich auf die Essenz von Farbe und Material und lotet die Grenzen der Malerei im zeitgenössischen Kontext aus. Ausgehend von großformatiger Acrylmalerei entwickelte sich ihre künstlerische Arbeitsweise hin zu einem reduzierten, experimentellen Ansatz mit selbst hergestellten Naturfarben und Tinten. Natur, Beobachtung und Forschung sind dabei zentrale Impulsgeber.

Atelieradresse:
Seckenheimer Str.110
68165 Mannheim
im Hinterhof
nur Samstag, 27.6. geöffnet
ÖPNV: Linie 6, 9 Weberstraße

(88) Max Bode
zu Gast bei Kathleen Knauer


Zeichnung, Collage und Fotografie
Fotografie und Paperart sind die Medien mit welchen sich der Künstler Max Bode mit Raum, Linie und Fläche auseinandersetzt. Dabei beschäftigen ihn die Reduktion der Form in Zeichnung, Collage und Fotografie. Schwarz auf Weiß – Farbe auf Form – Struktur auf Papier – Vom wilden Strich zur klaren Fläche.

Atelieradresse:
Seckenheimer Str.110
68165 Mannheim
im Hinterhof
nur Samstag, 27.6. geöffnet
ÖPNV: Linie 6, 9 Weberstraße

(89) Marion Siefert


Malerei
Marion Siefert arbeitet zwischen Malerei und Schmuck und untersucht den
Körper als Ort von Wahrnehmung und Identität.
Ihre Portraits entstehen durch Schichtung, Überlagerung und
Fragmentierung. Sie zeigen Gesichter, die sich zwischen Sichtbarkeit und
Auflösung bewegen. Linie und Farbfläche stehen dabei in Spannung
zueinander und öffnen einen Raum zwischen Nähe und Distanz.
Im Schmuck setzt sie reduzierte, zeichenhafte Formen in Beziehung zum
Körper. Die Arbeiten greifen formale Elemente der Malerei auf und
übertragen sie in ein tragbares Medium. Schmuck wird dabei zu einer
bewussten Setzung am Körper.
Beide Werkbereiche verbindet das Interesse an Oberfläche, Fragment und
Präsenz.

Atelieradresse:
Haardtstraße 4
68163 Mannheim- Im Hof
ÖPNV:
Linie 3
Lindenhof, Diensterwegschule

(90) Francisco Klinger Carvalho


Francisco Klinger Carvalho arbeitet mit Multimedia und entwickelt dabei eine
ganz eigene formale und visuelle Sprache, in der er Fragen der Interaktion und
Abgrenzung im Zusammenleben verschiedener Gesellschaften sowie die
Beziehung zwischen Mensch und Natur thematisiert. Ein wiederkehrendes Motiv
ist der Verlust von Kultur und Identität, von Natur und Heimat. Seine Werke
wirken daher poetisch und bisweilen surreal.
Ein zentrales Element in seinem Schaffen ist das Gitter, das als Metapher für
Kontrolle und Begrenzung dient. In Arbeiten wie „Nada será como antes“ und
„Catedral emborcada“ symbolisiert es Unterdrückung, koloniale Erinnerung und
die Fragilität von Identität. Durch die häufige Verwendung lokaler Materialien
sowie die Einbindung von Gemeinschaften – wie etwa in Viernheim –
unterstreicht er seine Praxis als reisender Künstler.
Sein Werk eröffnet einen Blick von den Rändern, wo unterschiedliche Welten in
spannungsvoller Nachbarschaft existieren und die Grundlage seiner ästhetischen
wie auch politischen Ausdruckskraft bilden.

Atelieradresse:
Im Lohr 3,
68199 Mannheim
ÖPNV
Linie 3: Markuskirche

(91) Konstantin Wallhäuser
zu Gast bei
Francisco Klinger Carvalho


Videoinstallation, Skulptur, Zeichnung , Performance
In skulpturalen Videoinstallationen erarbeitet Constantin Wallhäuser andere Herangehensweisen an die Narration.
Seine Themen umfassen Erinnerung und Träume, Verlust, Sehnsucht, Fälschung sowie das Verborgene und Unbegreifliche, etwa die Idee der Unendlichkeit. Er untersucht, wie die Endlichkeit des Lebens Sinn generiert und wie der extrem kurze Moment des Bewusstseins im Zeitstrahl des für uns zugänglichen Universums verortet ist. Dabei interessiert ihn die Kraft von Erzählungen und ihr Einfluss auf die menschliche Existenz ebenso wie vergessene Geschichten, die sich in der Psyche abbilden.
Seine Zeichnungen entstehen in Serien als freie Essays, beispielsweise zu Antiheld*innen und modernen Mythen, verborgenen Machtstrukturen, Propaganda und Manipulation, verdeckter Erotik in religiöser Kunst sowie zur Transgender-Identität in der Mythologie. Auch Okkultismus und Voodoo im Kontext popkultureller Bildwelten spielen dabei eine Rolle.

Atelieradresse:
Im Lohr 3,
68199 Mannheim
ÖPNV
Linie 3: Markuskirche

(92) Florian Neufeldt
zu Gast bei
Francisco Klinger Carvalho


Skulptur
Der Schwerpunkt Florian Neufeldts künstlerischer Arbeit liegt auf der Untersuchung unserer alltäglichen Welt, ihrer Räume und Dinge, die von uns geformt wurden und die uns ihrerseits formen. Die vorgefundenen Dinge und Räume, die er bearbeitet und überschreibt, sind nie ausschließlich Material. So bleiben sie unserer Welt sowohl eigenwillig verbunden und sind ihr doch fremd.

Atelieradresse:
Im Lohr 3,
68199 Mannheim
ÖPNV
Linie 3: Markuskirche

(97) Alena Moschinski


Objekte, Installation, Zeichnung
Die künstlerische Praxis von Alena Moschinski beschäftigt sich mit Autonomie, sowohl auf materieller als auch auf politischer Ebene. Dabei arbeitet sie mit Materialien, die gesellschaftlich als „weiblich“ konnotiert sind. Ihre Bedeutungen werden in Installationen, grafischen sowie plastischen Werken versinnbildlicht und zu Werkzeugen feministischer Kritik gemacht. Dabei tritt das Material als gleichwertiger Akteur auf: Es reagiert, widerspricht, nimmt Einfluss und wird so zum Mitautor.

Atelieradresse:
Maxstrasse 2a (Im Hof)
68199 Mannheim
ÖVPN
Straßenbahn Linie 1
Haltestelle Friedrichstraße

(98) Gabriel Gruß


Malerei und Druckgrafik
Gabriel Gruß sucht in seinen Arbeiten nach Bildmotiven für das Verhältnis von Menschen und Natur.
In seinen großformatigen Radierungen dokumentiert er in minutiöser, altmeisterlicher Zeichentechnik großstädtische Architektur, Industriebrachen und Kulturlandschaften – also jene Umwelt, die durch menschliches Zutun geprägt oder überhaupt erst geschaffen wurde.
Seine Gemälde, die in der Technik der Enkaustik durch das Übereinanderschichten zahlreicher transparenter Lagen flüssigen Wachses entstehen, zeigen ähnliche Motive, entfalten jedoch eine völlig gegensätzliche Wirkung: Die unebene, durch Spritzer und Triefspuren geprägte Oberfläche des Wachses drängt sich zwischen den zentralperspektivisch konstruierten Bildraum und den Betrachter. So entsteht ein irritierendes Wechselspiel zwischen Nähe und Ferne sowie zwischen Fläche und Tiefe.
Zugleich verdeutlicht diese Materialität die Diskrepanzen innerhalb der dargestellten Szenen – zwischen einer von Sehnsucht geprägten Landschaftsauffassung der Romantik und der brutalen Gegenwärtigkeit.

Atelieradresse:
Friedrichstraße 94
68199 Mannheim
ÖPNV
Linie 3: Neckarau West

(99) SIRO


Malerei, Zeichnung, Holzschnitt, Fotografie
SIRO’s Kunst beinhaltet eine breite Range an poetischer sowie auch kraftvoller gestischer Bildgestaltung in Zeichnung, Malerei, Fotografie und Druckgrafik. Ihre malerische Bildästhetik entsteht aus dem Vertrauen auf das eigene Farbempfinden und dem Ausloten gestalterischer Aspekte, die dem Betrachter reale und irreale Welten assoziieren.
Ihre Druckgrafik zeichnet sich durch Lebendigkeit und Bewegung aus und lässt fliegende Menschen, schaukelnde Schiffe und Gestalt gewordene Musik aufleben.

Atelieradresse:
Kloppenheimer Str.25
68239 Mannheim-Seckenheim
ÖPNV:
Straßenbahn-Haltestelle mit der Linie 5 von Heidelberg oder Mannheim kommend
„Rathaus Mannheim-Seckenheim“, dann an der großen Kreuzung abbiegen in die Kloppenheimer Straße – nach ca. 150 m auf der linken Seite – Schild am Tor

(100) Margarete Lindau


Zeichnung, Druckgrafik
Wie entsteht Vielfalt aus Wiederholung? In meinen Zeichnungen und Druckgrafiken erforsche ich diesen scheinbaren Widerspruch in Serien – durch stetiges Sammeln, Ordnen und Variieren von Formen. Die Arbeiten bleiben abstrakt, doch der Bezug zur sichtbaren Welt scheint durch: Strukturen des Wachstums, der Verwandlung, Prinzipien natürlicher Ordnung.
Mein Werk umfasst zeichnerische und druckgrafische Serien. In meiner Arbeitsweise verbinden sich Präzision und Reduktion, Repetition und Variation, bewusstes Setzen und Intuition. Die gezeichnete Linie prägt mein bildnerisches Denken und Handeln, aus ihr entwickeln sich Formen und Bezüge.
Die Druckgrafik ist für mich nicht nur Technik, sondern Teil des Konzepts. Das vervielfältigbare Bild steht in einer Tradition, die von Dürer über die Arts-and-Crafts-Bewegung bis bis zur Herstellung von Multiples reicht: Kunst, die zirkulieren kann. In einer Zeit zunehmender Verknappung und Spekulation auf dem Kunstmarkt ist das gedruckte Bild eine Entscheidung – gegen Exklusivität, für Zugänglichkeit als eigenen Wert.

Atelieradresse:
B7, 19
68159 Mannheim
(Bitte klingeln)
ÖPNV
Linie 5: Schloß
Bus: 60, 62: Universität West

(101) Kerstin Hille
zu Gast bei Margarete Lindau


Zeichnung, Druckgrafik
Kleine Dinge und leicht zu übersehende Vorgänge sind Ausgangspunkt meiner zeichnerischen Untersuchungen. In Serien, die über lange Zeiträume entstehen, sammele ich Möglichkeiten und experimentiere mit verschiedenen Übersetzungen. Beim Weiterzeichnen verknoten sich die gespeicherten Entdeckungen, strömen in neue Richtungen und lösen sich von ihrem Ursprung. Auf freiem Feld geht es mir darum Momente des Unerwarteten, auch des Ambivalenten, Mehrdeutigen zu verhandeln und Bildwerdungsprozesse am Rand des Zufälligen entlang wandern zu lassen. Durch die parallele Beschäftigung mit Zeichnung, Collage und Druckgrafik entwickle ich neue Druckverfahren mit hybridem Charakter, die die Spontanität von Collageprinzipien und zeichnerische Leichtigkeit ins Serielle transportieren.

Atelieradresse:
B7, 19
68159 Mannheim
(Bitte klingeln)
ÖPNV
Linie 5: Schloß
Bus: 60, 62: Universität West
www.instagram.com/kerstin.h.hille/









