(43) Katinka Eichhorn


Zeichnung, Objekt
Die Zeichnung als Antwort auf Erinnerungen, Beobachtungen und Vermessungen liegt der Arbeit von Katinka Eichhorn zugrunde. Diese visuellen Überlegungen münden meist in Objekte aus Stoff oder in scherenschnittartige Papierarbeiten. Dabei wird der Saum zur Spur und die Form zu einer Suche nach der eigenen Geste, die meist an dem Punkt innehält, an der sie ansetzt, zu erkennbaren Zeichen zu werden. Fragmentierung, Symmetrien und deren Auflösung und die Beschäftigung mit der Poesie und Übertragung von Formen sind wiederkehrende Elemente in ihrer Arbeit.
Katinka Eichhorn lebt und arbeitet seit 2020 in Mannheim. Sie studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen gezeigt, wie beispielsweise im Ausstellungsraum von kontigent kollektiv in München, im Heidelberger Kunstverein und dem PORT25-Raum für Gegenwartskunst. Im Kunstverein Ludwigshafen wird derzeit eine neue ortsspezifische Arbeit gezeigt.

Atelieradresse:
Friesenheimerstraße 14,
Eingang bei „Alter Mühle“, 4. Stock
ÖPNV:
Bushaltestelle: Niederweid, Bus 53
(44) Zu Gast von Katinka Eichhorn:
Solveig Schaper

Zeichnung, Malerei
Solveig Schaper ist freischaffende, international agierende Künstlerin und Kuratorin. Ihre künstlerischen Medien umfassen Malerei, Wandgestaltung, Installation und Zeichnung.
In ihren Arbeiten lässt sie abstrakte Kompositionen entstehen, die innere Zustände wie Lebensfreude oder Kontemplation ausdrücken. Ihr Vorgehen ist intuitiv und orientiert sich an der Vorstellung einer schwingenden Bewegung. Der unbearbeitete Raum (Weißraum) bleibt dabei stets ein wesentlicher Bestandteil und aktiver Akteur.
Ihre Neugier für die Welt hat sie auf zahlreichen Reisen Inspirationen sammeln lassen, was sich in ihrer Kunst widerspiegelt. Ihre Arbeit wurde bereits in China, den USA und Mexiko ausgestellt.
Sie studierte bei Silvia Bächli, Markus Vater und Magnus Plessen und schloss 2023 ihr Kunststudium an der Kunstakademie Karlsruhe als Meisterschülerin ab.
(45) Zu Gast von Katinka Eichhorn:
Vincent Krüger

Atelieradresse:
Friesenheimerstraße 14,
Eingang bei „Alter Mühle“, 4. Stock
ÖPNV:
Bushaltestelle: Niederweid, Bus 53


Malerei, Installationen
Die Position von Vincent Krüger ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit seiner Kunst, sondern auch mit sich selbst. Seine Praxis lädt zu Perspektivwechseln ein – sie zieht die Betrachtenden hinein oder schafft Distanz, bewegt sich zwischen Wiedererkennung und Loslösung. Krügers Werk verbindet figurative Malerei mit unterschiedlichen Materialien und entfaltet sich als räumliche Installation. Seine Motive entstehen aus parallelen Auseinandersetzungen mit zahlreichen Themen, wodurch sich verschiedene Erzählstränge überschneiden und gegenseitig beeinflussen. Bezugnehmend auf seine Umgebung berücksichtigt er sowohl das Umfeld als auch den spezifischen Kontext seiner Ausstellungen und trifft ortsbezogene Entscheidungen. Diese ineinandergreifenden Elemente fügen sich zu einem kohärenten Prozess zusammen.
Atelieradresse:
Friesenheimerstraße 14,
Eingang bei „Alter Mühle“, 4. Stock
ÖPNV:
Bushaltestelle: Niederweid, Bus 53
(46) Rüdiger Krenkel


Bildauerei
Zentrales Element der Arbeiten von Rüdiger Krenkel ist die Bewegung – die Bewegung seines Körpers in Übertragung auf das von ihm geführte Werkzeug, welches das Material formt. Diese visualisiert sich in der Struktur und Formfindung seiner dreidimensionalen Objekte.
Ein kraftvoll dynamischer Bewegungsablauf mit einer sich rhythmisch wiederholenden Choreografie hinterlässt feine, lichte Spuren im Raum, welche in ihrer Anordnung vegetabilen Formen nahekommen.
Vielleicht ist es in gewissem Sinne ein Nachempfinden organischer Wachstumszustände. Eine Suche, deren Dokumente immer wieder die Strukturen des gegenwärtigen Bewegungszustandes bzw. Entstehungsprozesses erlebbar machen wollen. Ein rhythmisches Pulsieren, dessen Linienstruktur gleichsam lichte Körper mit offenem Raum verschmelzen lässt.

Atelieradresse:
ATELIER PUMPENHAUS
Diffenéstraße 29
68169 Mannheim
ÖPNV
Bus 53: Weidenwörth, 5 min. Fußweg
www.instagram.com/ruedigerkrenkel

(47) Uta Dorra


Papierbilder und Plastiken
Es ist in der Kunstgeschichte durchaus nicht selbstverständlich, Bilder und plastische Arbeiten ausschließlich aus Papieren zu gestalten. Uta Dorra setzt Papier in seinem materiellen Eigenwert ein, Farbe und Struktur, Dichte und Schwere vermitteln haptisch sinnliche Qualitäten. Sie bedient sich ihrer , wobei sie die Errungenschaften des Materials im Sinne eigener künstlerischer Entscheidungen einsetzt. Nicht mehr nur der erzählerische Gehalt eines Kunstwerkes zählt, vielmehr kann das verwendete Material selbst zum Ausdrucksträger werden. Abstrakte Bildschöpfungen übermitteln Ebenen emotionalen Erlebens über das dargestellte Thema hinaus. Vor dieser Entwicklung sind die Arbeiten von Uta Dorra zu verstehen.
In der Serie „Überlagerungen“ sind Papiere in den Primär- und Sekundärfarben übereinander gearbeitet, was sowohl die Eigenschaften der Farben wie auch des Materials verstärkt. Als starken Kontrapunkt ist in diesem Sinne der schwarze Schweif, der über das Bild wischt.

Atelier:
Alte Tabakfabrik, Industriestr. 2H
68169 Mannheim
ÖPNV:
Linien 1,3: Herzogenriedstr., Richtung Hansastr.,
links Linie 2: Endhaltestelle




