Atelier Schulstr. 42


Schulstraße 42 ist ein Coworking Space, ein großer, offener Raum, der von vier Künstler:innen genutzt wird, die hier
in offener und transparenter Weise gemeinsam arbeiten. Die ehemalige Schreinerei liegt im Herzen von Neckarau.
(93) Annette Zobel

Malerei, Collage
Die Reihe „Match“ besteht aus spontanen Handyfotos von live übertragenen Fernsehbildern aus Sportereignissen. Die Fotos werden nicht weiter überarbeitet. Aus dem Material entwickeln sich
großformatige Fotocollagen, die als installative Wandarbeiten mittels einfacher Magnete frei neben- und übereinander hängen.
Diese offene, prozesshafte Installation macht die Bildbeziehungen unmittelbar veränderbar.
Annette Zobel beschränkt sich auf Auswahl, Fragmentierung und Neukontextualisierung vorhandener Bilder.
Dabei erscheint der menschliche Körper als instabile, technisch konstruierte Bildform, deren ursprünglicher Kontext nur noch partiell erfahrbar bleibt.

Atelier-Adresse:
Ateliergemeinschaft
Schulstraße 42
68199 Mannheim
ÖPNV:
Straßenbahn Linie 1 Richtung Rheinau, Haltestelle Voltastraße, kurzer Fußweg
https://instagram.com/zicketti2025

(94) Enver Isufi

Malerei, Fotografie, Installation, Performance
Enver Isufi arbeitet an der Schnittstelle von Zeichnung, Fotografie, Installation und Video. Im Zentrum seiner künstlerischen Praxis steht die Spur – als Ausdruck von Bewegung, Erinnerung und körperlicher Erfahrung. Seine Arbeiten entstehen häufig aus einem offenen Prozess, in dem Material, Ort und Wahrnehmung miteinander in Dialog treten. Landschaften, Körper und Räume werden dabei zu Resonanzflächen für persönliche und gesellschaftliche Fragestellungen.
Einige Werke greifen auf biografische Erfahrungen zurück, etwa Fragen nach Herkunft, Identität oder Zugehörigkeit. Andere entstehen aus der direkten Begegnung mit Orten oder Materialien und entwickeln sich aus einfachen Gesten oder Spuren heraus. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Verdichtung und Auflösung, zwischen Intimität und räumlicher Präsenz.

Atelier-Adresse:
Ateliergemeinschaft
Schulstraße 42
68199 Mannheim Neckarau
ÖPNV:
Straßenbahn 1 Richtung Rheinau, Haltestelle Voltastraße + kurzer Fußweg zur Schulstraße

(95) Jörg Fischer

Malerei
Jörg Fischer wurde 1955 in Worms geboren und absolvierte von 1977- 79 eine Ausbildung als Holzbildhauer. Er lebt und arbeitet in Mannheim.
Reisen in Länder des Mittleren Ostens, Afrikas, Asiens und Amerikas prägen sein künstlerisches Schaffen.
„Jörg Fischer verortet seine Kunst im Spannungsfeld von bildender Kunst und Musik. Eine
Vielzahl von Verfahren - Musik, Malerei, Fotografie u. a. - regen ihn künstlerisch an….
Fischer lässt sich vom Umfeld inspirieren, reagiert spontan, will dem Gefühl Form geben.
Dennoch steht die Farbe, die Malerei im Sinne eines expressiven Ausdrucks im
Mittelpunkt. Fischer schafft sich „Experimentierflächen“, auch figurative. Spontan
entstandene Farbknäuel entwickelt er zur Form…. Seine Werke scheinen von Unruhe
durchpulst und sind doch auf der Suche nach Ruhe….“
Auszug aus einem Text von Dr. Lida von Mengden

Atelier-Adresse:
Ateliergemeinschaft
Schulstraße 42 (im Hof)
68199 Mannheim Neckarau
ÖPNV:
Straßenbahn 1 Richtung Rheinau, Haltestelle Voltastraße + kurzer Fußweg zur Schulstraße
Das Resopal-Seminar – Musik mit Ukulelen und Hawaii-Gitarren
spielt am Samstag 27.06.26 um 19 Uhr im Atelier Schulstr.42

(96) Moritz Stotzka


Malerei, Zeichnung, Performance
Moritz Stotzka studierte Malerei am Zeicheninstitut der Universität Tübingen und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit 2011 Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl): Kunstakademie Karlsruhe, Badischer Kunstverein, Süddeutscher Kunstverein, Kunstverein Ladenburg, Regierungspräsidium Karlsruhe, Kunsthalle Tübingen.
Die Grundlage meiner Malereien bilden schnell dahin geworfene Buntstiftzeichnungen auf dem Malgrund. Je spontaner, je lieber. Ist eine Schicht fertig, wird sie mit einer lasierenden Farbschicht versiegelt, so dass das Gezeichnete zwar verblasst, aber noch durchscheint. Darauf folgen die nächsten Zeichnungen und dann die nächste Farbschicht, usw. Nun folgt eine dickere Schicht Farbe, die die Lücken zwischen den Zeichnungen „auffüllt“. Darauf folgen weitere Farben, die sich überlagern oder mit den unteren Schichten in Verbindung treten.



